Generelle Schulverweigerung wegen Ablehnung des staatlichen Lehrplans nicht möglich

Nicht immer sind Eltern damit einverstanden, was Kinder im Unterricht lernen. Es kommt vor, dass Eltern wegen politischen oder religiösen Gründen den Unterrichtsstoff kritisieren. In diesem Fall waren Eltern der Meinung, ihre Kinder würden in der Schule sowohl zur Schamlosigkeit als auch dazu erzogen, eine „Gossensprache“ zu erlernen. Zudem kritisierten sie, in der Schule würden die Wesensmerkmale von Mann und Frau, die sie als gottgegeben verstehen, verwischt werden, was sie als „Gender Mainstreaming“ bezeichnen. Die Schulmaterialien weisen zudem keine wissenschaftliche Korrektheit auf, fanden sie. Vielmehr sei der Unterricht „neomarxistisch“.

Aus all diesen Gründen wollten die Eltern nicht zulassen, dass ihre Kinder zur Schule gehen. Zwar meldete das Schulamt schließlich die Kinder selbst zur Schule an, jedoch erschienen sie dort nicht zum Unterricht ...

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