Das Widerrufsrecht im Fernabsatzgeschäft (E-Commerce) kann auch für Unternehmen gelten

Viele, die im E-Commerce-Bereich tätig sind, haben mit der Pflicht zur Belehrung über das Widerrufsrecht des Verbraucher-Käufers schon so ihre eigenen Erfahrungen gemacht. In der Vergangenheit, als es noch keine Musterwiderrufsbelehrung in Gesetzesform gab, kam es auf oftmals sehr filigrane Satzgestaltung an, in welcher sich die beinahe wöchentlich ändernde Rechtsprechung berücksichtigt werden musste. Auch nach Gießen der Widerrufstexte in Gesetzesform galt oftmals die Devise, lieber kein Wort zu viel oder zu wenig an der Musterwiderrufsbelehrung zu ändern. Beliebte Zusätze wie “Rückgaberechte nur bei Rücksendung in Originalverpackung” wurden hier postwendend mit einer Abmahnung bestraft.

Ein relativ aktueller Fall des Amtsgerichts AG Cloppenburg (Entscheidung vom 2.10.2012, Az. 21 C 193/12) belehrt nun dahin, dass die Beschränkung von Angaben um die Musterwiderrufsbelehrung auf so wenig wie möglich Änderungen auch wieder schlecht sein kann ...

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