Nicht viel Neues zur Bilddidaktik

von Klaus F. Röhl

Über die Fernleihe hatte ich mir den Band »Visualisierung und Erkenntnis. Bildverstehen und Bildverwenden in Natur- und Geisteswissenschaften«, herausgegeben von Dimitri Liebsch und Nicola Mößner (Köln: von Halem, 2012), bestellt. Die UB hat ihn zurückgefordert, noch bevor ich zu einer gründlicheren Lektüre kam. Mein Eindruck bei flüchtigem Durchblättern: Die Bildwissenschaft hat erstaunliche Fortschritte gemacht. Sie ist heute in der Lage, Trivialitäten aller Art so zu elaborieren, dass ich Mühe habe, sie zu verstehen. Wirklich gelesen habe ich allerdings nur den Beitrag von Rolf Nohr, Nützliche Bilder. Bilddidaktik und das Mäandern der Diskurse (S. 148–177). Nachdem ich da zu meiner Überraschung erfuhr, dass »das Bild als intuitives und unmittelbares Codesystem der Wissensvermittlung … in der abendländischen Kulturgeschichte eine lange Tradition« hat (S ...

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