Absehen von der Entziehung der Fahrerlaubnis

Unter welchen Voraussetzungen von der Entziehung der Fahrerlaubnis abgesehen werden kann hat das Amtsgericht Königs Wusterhausen im Verfahren wegen einer fahrlässigen Trunkenheit im Verkehr entschieden (Urteil vom 13.09.2012, Az.: 2.2 Ds 458 Js 33194/12 (231/12)). Das Gericht hat in dem Strafverfahren entschieden, dass sich der Angeklagte am 28.06.2012 einer fahrlässigen Trunkenheit im Verkehr schuldig gemacht hat, als er trotz des zuvor genossenen Alkohols (6 – 7 Flaschen Bier) mit seinem Kfz am Straßenverkehr teilnahm, obwohl er mit einer festgestellten Ethanolkonzentration von 1,51 %o absolut fahruntüchtig war. Zwar war dem Angeklagten seine alkoholbedingte Fahruntüchtigkeit nicht bewusst; er hätte sie indes bei sorgfältiger Prüfung der Umstände und Gefahren vor Antritt der Fahrt erkennen können und müssen (§§ 316 Abs. 2, 25 Abs. 1 StGB). Zugunsten des Angeklagten hat das Gericht bei der Strafzumessung geständige Einlassungen und das Nachtatverhalten bewertet und den Angeklagten schuld- und tatangemessen zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je € 45,00 verurteilt ...

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