Schüler müssen aufgenommen werden

Das Oberverwaltungsgericht NRW hat aktuell über die Verpflichtung eines Gymnasiums in Düsseldorf-Oberkassel entschieden:

Das Städtische Cecilien-Gymnasium in Düsseldorf muss die acht Schüler aus Meerbusch und Krefeld in seinen bilingualen Zweig aufnehmen, die es im Aufnahmeverfahren 2011/2012 abgelehnt hat. Ihr auswärtiger Wohnsitz ist kein Ablehnungsgrund. Das hat der 19. Senat des Oberverwaltungsgerichts heute durch Urteil entschieden.

Die Schulleiterin hatte die Aufnahme der acht Kinder im März 2011 auf Weisung der Bezirksregierung Düsseldorf abgelehnt, weil sie nur drei bilinguale Eingangsklassen bilden durfte. Die Stadt Düsseldorf als Schulträger hatte entschieden, Auswärtige an ihren Gymnasien nicht mehr anzunehmen. Stadtweit gab es mehr Anmeldungen als Plätze. Die Bezirksregierung sah die Gemeindezugehörigkeit als ein zulässiges Aufnahmekriterium an und betrachtete die Vorgabe der Stadt als verbindlich. Das Verwaltungsgericht bestätigte diese Auffassung im Eil- und im Hauptsacheverfahren ...

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