Gesetzliche Krankenversicherung: Die Eckpunkte der Bedarfsplanung 2013

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 20.12.12 die neue Bedarfsplanungs-Richtlinie verabschiedet. Das sind die wichtigsten Neuerungen: 1. Bedarfsplanung für ausnahmslos alle Fachgruppen Anders als bislang werden nun alle Arztgruppen einer Bedarfsplanung unterworfen, also auch Kinder- und Jugendpsychiater, Physikalische und Rehabilitationsmediziner, Nuklearmediziner, Strahlentherapeuten, Neurochirurgen, Humangenetiker, Laborärzte, Pathologen und Transfusionsmediziner. Der G-BA hatte im Vorgriff auf diese Änderung überraschend schon zum 6.9.12 eine vorläufige Zulassungssperre für diese Arztgruppen verhängt (Blog-Post vom 13.9.12). 2. Neuer Zuschnitt der Planungsbezirke gemäß dem Vier-Ebenen-Versorgungsmodell Die Planungsbezirksgrenzen orientierten sich bisher an den Landkreisen. Künftig differenziert die Planung stärker sowohl regional als auch nach Leistungserbringern. Geplant wird auf vier Versorgungsebenen in unterschiedlich großen Räumen: 1. hausärztliche Versorgung: Mittelbereich (bundesweit 883) 2. allg. fachärztliche Versorgung [z.B. Augenärzte]: Kreise bzw. kreisfreien Städte 3. spezialisierte fachärztliche Versorgung [z.B. Anästhesisten]: Raumordnungsregion (bundesweit 97) oder der von einer KV umfasste Bereich (17) 4. gesonderte fachärztliche Versorugung [z.B. Nuklearmediziner]: Raumordnungsregion oder der von einer KV umfasste Bereich Die Verlegung von hausärztlichen Sitzen an andere Standorte wird damit erschwert, die Verlegungsmöglichkeiten für Fachgruppen der Versorgungsebenen 3 und 4 verbessern sich. 3 ...Zum vollständigen Artikel

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