Von “buffers”, “lost traders” und “brunstsynchronisation”

Das war gestern eine lange und anstrengende Besprechung hier in Como. Da ging es mal wieder um Umsatzsteuerkarussells (nein, nicht das Verfahren aus Augsburg), um vom Erdboden verschwundene Firmen, die hohe Rechnungen geschrieben und ziemlich viel Umsatzsteuer erstattet bekommen haben, und um im Ausland ansässige Firmen, die angeblich die Ware bezogen und dann im Inland umsatzsteuerpflichtig weiterveräußert haben, ohne die Umsatzsteuer abzuführen. In solchen Verfahren spielen Anglizismen eine nicht unwesentliche Rolle, da ist beispielsweise von “buffers” und “lost traders” und anderen Ungeheuerlichkeiten die Rede.

Am Abend wollten wir dann ganz privat in Como essen gehen, und da hilft ja bisweilen das Internet, um sich ein passendes Lokal auszugucken. Bei “tripadvisor” gibt´s gute Restaurant-Tipps, wobei die Bewertungen teilweise - mit einem Übersetzungsprogramm – vom Englischen ins Deutsche übertragen sind. Da finden sich herrliche Stilblüten, umgekehrte Anglizismen sozusagen, von denen ich Ihnen gerne einige zum Besten gebe:

Ein Restaurant namens Navedano etwa wird ausschnittsweise wie folgt beschrieben:

“Sie werden das Essen am Silver Geschirr werden umgeben von frischen Blumen… Das Fleisch Speisen waren lecker, aber alles andere war okay … Geben Sie den süßen Besitzer einer Umarmung für mich, und das Kalb oder Steak.” – Na klar, machen wir, wenn weiter nichts ist ...

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