Rezension Zivilrecht: Arbeitsmethodik für Juristen

Sikora, Kleine Arbeitsmethodik für Juristen, 1. Auflage, C.H. Beck 2012 Von Ref. iur. Dr. Bastian Kiehn, Berlin Die juristische Ausbildung ist bis zur ersten juristischen Prüfung darauf ausgerichtet, dem Studenten das notwendige (theoretische) juristische Wissen an die Hand zu geben, welches er benötigt, um das Examen erfolgreich zu bestehen. Das Rechtsreferendariat dient dazu, dem Referendar beizubringen, wie er dieses Wissen in der Praxis umzusetzen hat. Die Darstellung und Präsentation des notwendigen Wissens ist dadurch hinreichend gewährleistet. Wie man sich dieses Wissen jedoch persönlich aneignet, bleibt dem Studenten und Referendar selbst überlassen. Daneben tritt der Umstand eines stetig zunehmenden Zeitdrucks in der gesamten Ausbildung (aber auch im späteren Berufsleben). Die Aneignung bestimmter juristische Arbeitstechniken und –methoden ist daher unerlässlich, um diese Probleme zu lösen. Lehrveranstaltungen hierzu sind an den juristischen Fakultäten allerdings Mangelware. Es gibt sie nur vereinzelt und verpflichtend sind sie ohnehin nicht. Dem angehenden aber auch bereits praktizierenden Juristen möchte Sikora mit seiner kleinen Arbeitsmethodik für Juristen nun in dieser Hinsicht eine Hilfestellung bieten. Das Werk gliedert sich in drei Teile. Der erste Teil stellt die Bedeutung der persönlichen Arbeitsmethodik für Juristen dar. Sikora erläutert zunächst das derzeitige berufliche Umfeld eines Juristen und erklärt darauf aufbauend, warum ein (angehender) Jurist auf eine juristische Arbeitsmethodik angewiesen ist, um die täglich anfallenden Aufgaben erfolgreich zu bewältigen ...Zum vollständigen Artikel

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