Datenschutz in der Anwaltskanzlei (Teil 1)

Nach wie vor wird der Datenschutz in den Anwaltskanzleien noch recht stiefmütterlich behandelt.

In diesem und den Folgebeiträgen möchte ich einmal kurz skizzieren, worauf zu achten ist, wenn Daten in einer Anwaltskanzlei verarbeitet werden.

Lassen Sie mich bitte kurz die Systematik des Bundesdatenschutzgesetzes (kurz BDSG) anhand einer kleinen Grafik darstellen:

Systematik BDSG

Zweck des Bundesdatenschutzgesetztes ist es, den Einzelnen davor zu schützen, dass er durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt wird (§ 1 Abs. 1 BDSG)

Der Einzelne

Und schon stellt sich die Frage, was meint der Gesetzgeber mit “den Einzelnen”? Gemeint ist hier nur die natürlich Person, die durch das BDSG geschützt werden soll. Juristische Personen fallen nur dann unter die Vorschriften des BDSG, wenn durch sie unmittelbar auf eine Einzelperson abgestellt werden kann. Dieses kann z. B. bei einer Einmann-GmbH der Fall sein.

Umgang

Das Bundesdatenschutzgesetzt gilt für die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten (§ 1 Abs. 2 BDSG). Aber was ist unter diesen Begriffen wiederum zu verstehen? Auch hier lässt uns der Gesetzgeber natürlich nicht alleine ...

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