Naturschutzrechtliche Pistensperrungen für Skitourengeher durch Zugspitzbahn müssen beseitigt werden

Im Streit um die Nutzung von Skipisten an der Zugspitze haben Skitourengeher einen kleinen Sieg errungen: Die Bayerische Zugspitzbahn muss die Pistensperrungen aufheben, die Pisten müssen für sie freigegeben werden. Sofort nutzen können sie sie dennoch noch nicht.

Aus Naturschutzgründen dürfen drei Pisten im Zugspitzgebiet nicht für Skitourengeher gesperrt werden. Das entschied das Verwaltungsgericht Münchenheute und gab der Klage eines Skitourengehers recht. Der 32-jährige Förster hatte auf das von der bayerischen Verfassung garantierte Recht auf freien Naturgenuss gepocht.

Das VG München entschied, naturschutzrechtliche Pistensperrungen für Skitourengeher durch Zugspitzbahn müssen beseitigt werden. Die 11. Kammer des Bayerischen Verwaltungsgerichts München hat in seinem Urteil vom 21. Februar 2013 (Az.: M 11 K 12.4120) einer Klage eines Skitourengehers auf Beseitigung der von der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG beim Landratsamt Garmisch-Partenkirchen angezeigten naturschutzrechtlichen Pistensperrungen stattgegeben. Die Sperrungen betrafen den Bereich der Skiabfahrten Hausberg-, Kreuzeck- und Osterfeldergebiet während des Skibetriebs von 8.30 Uhr bis Ende des Skibetriebs (spätestens 18 Uhr); die Sperrungen während der Pistenpräparierung dürfen weiterhin erfolgen ...

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