Teilweise Neuverhandlung wegen Fußballwettenbetruges

Im zugrundeliegenden Fall ging es um zwei Parallelverfahren, in denen das Landgericht Bochum mehrere Angeklagte zu Freiheitsstrafen verurteilte, die sich mitunter auf fünfeinhalb Jahre beliefen. Die Angeklagten hatten sich des vollendeten bzw. versuchten, teilweise “gewerbsmäßigen” Betruges schuldig gemacht.

Manipulationsabsprachen bei Sportwetten

Die Angeklagten S., C. und P. trafen zunächst mit verschiedenen Spielern und Schiedsrichtern Manipulationsabsprachen und platzierten danach in unterschiedlicher Beteiligung bei diversen ausländischen, bevorzugt asiatischen Wettanbietern eine Reihe Wetten in Bezug auf Fußballspiele sowohl im Inland als auch im europäischen Ausland.

Der Abschluss der Wettverträge erfolgte meist über einen britischen Vermittler, welche die Wetten nach Asien an dortige Wettanbieter weiterleitete. Die Mitarbeiter des britischen Vermittlers wussten von den vereinbarten Manipulationen. Die Wettanbieter wurden darüber allerdings nicht informiert. Die Wetten waren größtenteils erfolgreich und versprachen einen Geldgewinn im hohen fünfstelligen Bereich.

Dagegen legte der Angeklagte P. Revision ein, welche allerdings vom Bundesgerichtshof verworfen wurde. Auf die von der Staatsanwaltschaft eingelegte Revision hob der BGH den Schuldspruch in einem Fall auf, da das Landgericht Bochum das Vorliegen der Bedingungen eines vollständig durchgeführten Betrugs Erwägungen abgelehnt hat, die nicht tragfähig waren ...

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