Software verfolgt keine Menschen

Die derzeit von der Bundesregierung entwickelte Software zur Suche nach Urheberrechtsverletzungen im Internet ist schon vor dem Gesichtspunkt, dass wir eigentlich alle mit unseren Steuern schon für den Erwerb der Rechte durch den Staat bezahlt haben, unverständlich. Während ich mir Gedanken mache, ob die BReg nicht auf bereits existierende Software zurückgreifen kann, um wenigstens die Entwicklungskosten zu sparen, fallen mir ganz andere Einsatzmöglichkeiten ein.

Praktischerweise wird diese Software weitgehend automatisiert arbeiten. Das muss schon so sein, weil mehr Personal in Zeiten der Haushaltskonsolidierung selbst im Sicherheitsbereich schwer zu bekommen ist. Sie wird sich also nach Eingabe der Kriterien selbstständig auf die Suche machen können und erst dann Aktion verlangen, wenn eine neue illegale Kopie irgendeines Werkes im Internet aufgetaucht ist. Automatisierte Überwachung. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen ...

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