Schweiz übernimmt EU-Health Claims

Die Schweiz hat vor kurzem ihre Vorschriften über gesundheitsbezogene Werbeaussagen bei Lebensmitteln („health claims“) nahezu vollständig mit den Vorschriften der Health-Claims-Verordnung (HCVO) der EU harmonisiert. Einige Besonderheiten sind beim grenzüberschreitenden Lebensmittelhandel mit der Schweiz aber weiterhin zu beachten.

Wer an „Schweiz“ und „Ernährung“ denkt, wird vermutlich sofort an Berge von Schokolade und Seen von geschmolzenem Käse denken. Das ist den Schweizern gegenüber aber nicht ganz fair: Die Eidgenossen verfügen über ein sehr ausgeprägtes Ernährungsbewusstsein und auch eine entsprechende Rechtslage, was gesundheitsbezogene Werbeaussagen bei Lebensmitteln („health claims“) betrifft. Diese hat sich bislang parallel zur EU-Rechtslage – und somit auch mit einigen Unterschieden – entwickelt. Nach einer Pressemitteilung des Eidgenössischen Bundesamtes Für Gesundheit (BAG) wurde jetzt jedoch eine umfassende Angleichung an die unionsrechtliche Health-Claims-Verordnung (HCVO) vorgenommen.

Angaben wie „fettarm“, „zuckerfrei“ oder „reich an Vitamin C" unterliegen seit März 2008 auch in der Schweiz strengen Reglements, die in der Lebensmittel- und Gebrauchsgegenstände-Verordnung (LGV) bzw. der Lebensmittel-Kennzeichnungs-Verordnung (LKV) niedergelegt sind. Größtenteils ähnelten die zugelassenen Claims denen aus der HCVO, wobei die zulässige Wortwahl oftmals abwich und insgesamt nur etwa 30 Claims zugelassen waren ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK