Man wird doch mal fragen dürfen?

Man wird doch mal fragen dürfen?

Der BZ und der Berliner Morgenpost war es eine Meldung wert. Berlin boomt, jedenfalls das Hotelgewerbe und die private Zimmervermietung können nicht klagen. 2012 wurden 24,9 Millionen Übernachtungen registriert, ein Plus von 11,4 %. Berlin ist die beliebteste Hauptstadt der Welt, die am stärksten wachsende internationale Metropole, es ist großartig. Es war auch eine großartige Idee der Politik, den Hotelunternehmen nur 7 % anstatt 19 % Umsatzsteuer für Beherbergungsdienstleistungen zu berechnen.

Anfang 2010 wurde im Zuge des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes der Umsatzsteuersatz für Beherbergungsdienstleistungen von 19 % auf 7 % abgesenkt. Die Steuerreduzierung betrifft sowohl Umsätze des Hotelgewerbes als auch vergleichbare Einrichtungen. Anwendbar ist der reduzierte Umsatzsteuersatz auf alle kurzfristigen Beherbergungen bis zu einer Dauer von sechs Monaten. Leistungen, die nicht unmittelbar der Vermietung dienen, sind davon ausgenommen. Ein Frühstück und Telefon- und Internetnutzung etc. müssen weiterhin mit 19 % besteuert werden.

Dass sechs Monate noch eine kurzfristige Beherbergung darstellen, ist erstaunlich, ebenso dass Bund und Länder auf Einnahmen in Milliardenhöhe verzichten. Wären denn die Besucher z.B ...

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