Beleidigung auf Facebook: 2.500,- Euro!

Lästereien sind in sozialen Netzwerken ja an der Tagesordnung. Aber mancher sollte sich beim Tippen vielleicht einmal genauer auf die Finger schauen. Denn wenn ein schnell mal im Affekt geposteter Beitrag zu weit geht, kann das richtig teuer werden. Das musste jüngst eine Auszubildende aus dem Heidelberger Raum erfahren. Die hatte in Facebook über ihren Arbeitgeber gelästert und diesen dabei beleidigt. Auch wenn sie ihre Äußerungen nur unter ihren "Freunden" geteilt hatte, kam es dem Gehörnten zu Ohren. Und der verklagte sie dann auf Zahlung von Schmerzensgeld. Und das wurde vom Amtsgericht Heidelberg unter dem Aktenzeichen 27 C 234/12 auch zugesprochen - in der nicht unerheblichen Höhe von 2.500,- Euro. Auch Äußerungen im vermeintlich geschützten Bereich bei Facebook seien öffentlich zugänglich, so die Richter. Man mag sich gar nicht vorstellen, was da so geschrieben wurde, ist Voraussetzung für ein Schmerzensgeld bei einer Beleidigung doch
"eine schwer wiegende Verletzung des Persönlichkeitsrechts und die Unmöglichkeit, anderweitig eine Genugtuung zu erlangen."
Es gibt nicht viele Entscheidungen dieser Art ...Zum vollständigen Artikel


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