Alternative Capital Invest GmbH & Co. VII. Dubai Fonds KG (ACI-Fonds VII): Landgericht Dortmund verurteilt Hans-Uwe und Robin Lohmann zu Schadensersatz

Das Landgericht Dortmund hat die beiden Initiatoren des ACI-Fonds VII., Herrn Hans-Uwe Lohmann und seinen Sohn Robin Lohmann, dazu verurteilt, mehreren Anlegern Schadensersatz zu zahlen, weil der veröffentlichte Prospekt fehlerhaft ist. Ein guter Schritt für Anleger, nachdem Gerichtsverfahren bislang nicht erfreulich endeten. Beim letzten der von den Herren Lohmann aufgelegten ACI-Fonds handelt es sich nicht um einen typischen Immobilienfonds. Vielmehr sollten mit den Anlegergeldern Genussrechte an einer dubaianischen Gesellschaft (im Folgenden: ACI in Projects) erworben werden, die ihrerseits Immobiliengeschäfte in Dubai betreiben wollte. Mithin hing das gesamte �Wohl und Wehe� des Fonds von einer erfolgreichen Geschäftstätigkeit der ACI in Projects ab. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGH) muss ein Prospekt in solchen Fällen das Geschäftsmodell des Unternehmens, in welches die Anlegergelder investiert werden sollen, mit allen Chancen und Risiken darstellen. Die von der KANZLEI GÖDDECKE vertretenen Anleger hatten neben einer Vielzahl von Prospektfehlern unter Berufung auf die obige Rechtsprechung u. a. geltend gemacht, dass der Prospekt das Geschäftsmodell der ACI in Projects nicht ausreichend beschreibt. Insbesondere blieb unklar, dass die ACI in Projects mangels eigener Lizenz gar keinen Immobilienhandel vornehmen konnte. Aus dem Prospekt lässt sich vielmehr überhaupt nicht ersehen, wie die ACI in Projects im einzelnen geschäftlichen tätig werden will und wie sie hieraus Gewinne zu machen gedenkt ...Zum vollständigen Artikel

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