Schadensersatz wegen leichtfertiger Online-Geldwäsche

Ist jemand, der leichtfertig sein eigenes Konto für die Abwicklung betrügerischer Onlinegeschäfte bereit hält, denjenigen gegenüber schadensersatzpflichtig, die durch den Betrug geschädigt wurden? Darüber musste der Bundesgerichtshof entscheiden.

Konkret ging es um den Kläger, der via Internet eine Digitalkamera bestellte, welche vom Verkäufer allerdings nicht zugestellt wurde. Der Kaufpreis der Kamera belief sich auf 295,90 €, die er zuvor auf das Bankkonto der Beklagten überwiesen hat. Die Beklagte hatte einer ihr fremden Person die Internetzugangsberechtigung für ihr eigenes Konto gegen ein monatliches Entgelt in Höhe von 400 € offenbart und der unbekannten Person somit eine permanente Kontonutzung ermöglicht ...

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