Die Allianz und ihre Zeugen

Dass KfZ-Haftpflichtversicherungen nicht gerne regulieren, sollte allgemein bekannt sein. Manche Versicherungen lassen es aber auch wirklich bis zum Schluss darauf ankommen. So z. B. die Allianz als gegnerische Haftpflichtversicherung in einem von mir bearbeiteten Verkehrsunfall.

Sachverhalt

Die Tochter meines Mandanten befuhr einen Parkplatz. Weitere Insassen im Fahrzeug waren mein Mandant selbst und seine zweite Tochter. Beim Einbiegen in eine Parkstraße bemerkte die Tochter meines Mandanten - nennen wir Sie A - ein anderes Fahrzeug, dass gerade unmittelbar hinter der Einbiegung rückwärts ausparkte. A hielt sofort an und hupte. Das gegnerische Fahrzeug hielt ebenfalls an und kam wenige Zentimeter vor dem Fahrzeug meines Mandanten zum stehen. Gut, nichts passiert, dachte man jedenfalls. Noch bevor A überhaupt reagieren konnte, setzte das gegnerische Fahrzeug weiter zurück und es kam was kommen musste. Es krachte.

Es entstand ein Blechschaden am Fahrzeug meines Mandanten. Diesen regulierte die Allianz mit 70 % in Anbetracht einer Teilschuld von 30 % meines Mandanten. Moment was? So nicht, dachte sich auch mein Mandant.

Nach einigen Schreiben hin und her, wurde Klage eingereicht ...

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