Störung im Betriebsablauf… In Thürigen kann´s spannend werden

Hauptbahnhof Hamburg

Wenn ich mit der Bahn fahre, dann ist es wirklich wie verhext. Gefühlte 80 Prozent aller Fahrten gehen irgendwie schief, und das ist nicht wenig, wenn ich darüber nachdenke, wie oft ich dieses Verkehrsmittel mangels brauchbarer Alternativen nutze. So wie gerade im Moment, da sitze ich im ICE von Hamburg nach Göttingen, um von dort nach Mühlhausen in Thüringen weiterzufahren, wo um 9 Uhr ein auf 23 Verhandlungstage anberaumter Berufungsprozess gegen einen Reiseunternehmer beginnt. Eigentlich sollte der Zug um 4:54 Uhr losfahren, aber dann kam die Durchsage, dass sich die Abfahrt wegen einer “Störung im Betriebsablauf” – diese Floskel scheint eine Leerformel zu sein, so etwa wie “Schutzbehauptung” im Strafverfahren – um 15 Minuten verzögert. Die sind jetzt vorbei, und wir stehen immer noch. Den Anschlusszug in Göttingen werde ich auf jeden Fall verpassen, und wenn es so weiter geht, dann auch den nächsten Anschlusszug, und dann kann ich frühestens um 9:31 Uhr in Mühlhausen ankommen. Dann hätte ich auch gleich eine Stunde später aufstehen und mich in einen anderen Zug setzen können.

Mist, jetzt kommt die Durchsage, dass sich die Abfahrt um weitere 15 Minuten verzögert, ist ja klasse. Aber am Gleis gegenüber, da kann ich jetzt in einen anderen Zug umsteigen, der hat derzeit nur 3 Minuten Verspätung, was aber ebenfalls ausreicht, um den zweiten Anschlusszug in Göttingen zu verpassen. Über das Elend mit der Bahn habe ich strafblog ja schon häufig berichtet, gebessert hat sich leider nichts.

In Mühlhausen geht es um ein Verfahren wegen angeblichen vielfachen Betruges und Nichtabführens von Arbeitnehmerbeiträgen zur Sozialversicherung ...

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