Es geht doch nichts über zerstrittene Nachbarn

Das mögen sich die Richter des 4. Zivilsenats des Saarländischen Oberlandesgerichts gedacht haben, als sie das Urteil vom 07.02.2013 verfassen mussten (Aktenzeichen 4 U 421/11 – 130).

Gestritten wurde einmal über einen Überbau mit einer auf einer Holzkonstruktion angebrachten Ziegeln auf einer unmittelbar an der Grenze zum lieben Nachbarn errichteten Garage. Die wollte der Nachbar natürlich beseitigt wissen. Außerdem wehrte er sich gegen die angebliche Ableitung von Wasser auf sein Grundstück, die durch eine Aufschüttung verursacht werden sollte.

Zum anderen wollte der Nachbar mit der Garage und Aufschüttung, dass der andere Nachbar eine Sichtschutzwand, die dieser Nachbar hinter einem Maschendrahtzaun (ja genau der) versetzt mit einer Höhe von 2,30 m errichtet hatte, beseitigt bzw. unmittelbar an der Grenze mit höchstens 2 m errichtet.

Das Landgericht hatte den einen Nachbarn zur Beseitigung des Überbaus verurteilt und den anderen zur Beseitigung der Sichtschutzwand bzw. zur Errichtung einer Sichtschutzwand unmittelbar an der Grenze mit einer maximalen Höhe von 2 m.

In der Berufung wollte der eine nun die Verurteilung zur Beseitigung des Dachüberstandes weghaben und der andere wollte die Garage insgesamt beseitigt wissen, da diese zu hoch sei und eine Verurteilung wegen der Wasserableitung.

Beide Berufungen wies das Oberlandesgericht zurück ...

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