Bundesjagdgesetz – Neuregelung im Ausschuss

Das Bundesjagdgesetz soll einige Änderungen erhalten. Der Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz wird sich mit diesen in einer öffentlichen Anhörung unter Vorsitz von Hans-Michael Goldmann (FDP) und mit sieben Sachverständigen am Mittwoch, 20. Februar 2013 befassen.

Thema sind unter anderem

ein grundsätzliches Wildtierfütterungsverbot mit Ausnahmen in Notzeiten das Verbot der Verabreichung von Arzneimitteln und Aufbaupräparaten mit Ausnahme bei der Bekämpfung von Tierseuchen eine Verlängerung der Jagdzeit für Rehböcke die Befriedung von Jagdrevieren

Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) vom 26. Juni 2012 zur “Zwangsmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften” soll die Novellierung des Bundesjagdgesetzes dem Richterspruch Rechnung tragen und einen Austritt ermöglichen: Nach Auffassung des EuGH wird die Zwangsmitgliedschaft für Grundeigentümer von land-, forst- oder fischereiwirtschaftlich nutzbaren Grundflächen, die die Jagd ablehnen, eine unverhältnismäßige Belastung angesehen.

Die Sachverständigen sollen bewerten,

ob durch die Befriedung von Flächen ein unkontrollierter Rückzugsbereich für das Wild entstehen kann und ob infolgedessen der Eigentümer der befriedeten Fläche für aufkommende Wildschäden in den umliegenden Flächen haftbar gemacht werden soll ...Zum vollständigen Artikel

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