Der ganz normale Wahnsinn: Das BMU und BMWi zur Energiewende und Anpassung des EEG. Ein Trauerspiel.

In eigener Sache. Heute: Energie- und Umweltpolitik:

Das BMU auf Abwegen. Eigentlich sollte die Arbeit dieses Ministeriums – schon nach dem namhaften Ressort und zumindest in der Wahrnehmung der Bevölkerung – ein Korrektiv zum häufig hoffnungslos im Netz der Lobbyisten verlorenen BMWi darstellen. Dass Wirtschaft und Umwelt nicht unbedingt Gegensätze sein müssen, hat die Energiewende eindrucksvoll bewiesen: hundertausende Arbeitsplätze wurden in der Branche “Erneuerbare Energien” geschaffen, von (Beratungs-)Dienstleistungen bis zum Baugewerbe und produzierenden Betrieben. Zugegebenermaßen , die sog. “Goldgräberstimmung” ist vorhanden und teilweise, aus eigener Anschauung heraus beurteilt, nicht unbedingt immer sachgerecht, wenn wirklich jeder an dem Boom der Branche “mitverdienen” will. Dass das EEG, als (wirtschaftliche) Grundlage der Energiewende, generelles Verbesserungspotential besitzt, dürfte unbestritten sein, dies ergibt sich nicht zuletzt aus der Vielzahl an Ergänzungen, Korrekturen und Änderungen bis zum EEG 2012 seit seiner Einführung. Gleichwohl ist das EEG der Motor der Energiewende und Vorbild für die die Schaffung gesetzlicher Rahmenbedingungen des Ausbaus der erneuerbaren Energien in anderen Ländern. Umso erschreckender ist es, dass die wesentlichen Regelungen des EEG, die die Energiewende erst angeschoben und möglich gemacht haben, durch den Gründervater (oder Mutter), die Bundesrepublik Deutschland, nunmehr wieder in Frage gestellt werden (auch hier denken wir sehnsüchtig an Art ...

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