Unterlassungsforderung der Berichterstattung über Tätigkeit als IM für das Ministerium für Staatssicherheit gerechtfertigt?

Im zugrundeliegenden Fall fordert der Kläger, dass die Beklagten die “Berichterstattung über seine angebliche Tätigkeit als Inoffizieller Mitarbeiter (IM) für das Ministerium für Staatssicherheit der Deutschen Demokratischen Republik” unterlassen sollen.

Bei besagtem Kläger handelt es sich um einen Professor der Universität Leipzig, der Fraktionsvorsitzender der Partei des Demokratischen Sozialismus war und als Spitzenkandidat der Partei für die Landtagswahl im September des Jahres 2004 fungierte. Bei den Beklagten handelte es sich um die Verleger der folgenden Zeitungen: “Dresdner Morgenpost”, “Sächsische Zeitung”, “Dresdner Morgenpost am Sonntag”, “Die Welt” und “Bild”.

Eingriff in Persönlichkeitsrecht

Im Zeitraum zwischen dem 8. und dem 17 ...

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