Stimmenmehrheit ist ausreichend zur Einziehung einer Nachlassforderung durch einen Miterben

Der Bundesgerichtshof hat am 19.9.2012 in seiner Entscheidung XII ZR 151/10 entschieden, dass eine Erbengemeinschaft mit Stimmenmehrheit einen Miterben zur Einziehung einer Nachlassforderung für die Miterbengemeinschaft ermächtigen kann, sofern dies einer ordnungsgemäßen Verwaltung entspricht.

Hintergrund des Falles war eine Miterbengemeinschaft, wobei ein Miterbe eine Quote von ¾ und der andere Miterbe eine Quote von ¼ hatte.

Der Miterbe mit einer Quote von ¾ hatte die Nachlassschuldnerin aufgefordert, die Verbindlichkeit auf ein Erbengemeinschaftskonto zu bezahlen.

Strittig war jetzt, ob durch die Zahlung auch Erfüllung eingetreten ist ...

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