Garantie, Gewährleistung oder einfach nur Service?

Ich berichte ja ungern von konkreten Vorgängen aus meinem beruflichen Alltag, umso erfreulicher ist es, wenn eigene Erfahrungen beruflich Erfahrenes bestätigen:

Wir hatten bei einer größeren Elektronikkette eine xbox erstanden. Nach keinen 20 Tagen ist das DVD-Laufwerk defekt, es erkennt keine DVDs mehr, in der Startoberfläche steht “bitte DVD einlegen” (mehr als eine geht aber wohl nicht )

Kein Problem, für solche Fälle gibt es ja die gesetzliche Gewährleistung und eine Herstellergarantie.

Nachdem ich ausnahmsweise früher frei hatte und meine Frau noch nicht dazugekommen war, sind wir also gemeinsam losgefahren mit Xbox & Kaufbeleg, brav zum Service, nett empfangen worden und – nach Rücksprache der Dame mit wem auch immer mit folgenden Aussagen (sinngemäß) beraten worden:

Für die Xbox gäbe es doch diese Telefonnummer bei Microsoft, an diese müsse man sich wenden, der Verkäufer könne hier nichts machen, man habe gar kein entsprechendes Personal im Hause das hier repariere oder sich um die Mängel kümmere.

Auf meinen dezenten Hinweis, dass das Gesetz doch vorsehe, dass sich der Verkäufer um das Problem kümmeren müsse oder – wenn eine Nachbesserung abgelehnt würde – dann eine Rückgabe der Kaufsache gegen Rückgabe des Geldes in Betracht käme, wurde ich relativ wirsch zurecht gewiesen. Dies sei falsch, man müsse sich an den Hersteller wenden, im Gesetz stehe soetwas nicht etc ...

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