Hirn. Hirn? Hirn! Die 30-Stunden-Woche

Arm an Initiativen ist das Lend nicht. Dazu gehört auch die „ Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik“. Ihrem Namen kann man zugute halten, dass es Anlässe für Änderungen in der Wirtschaftspolitk ausreichend gibt (und sie auch nie ausgehen werden). Erfreulich nüchtern klingt das also und gar nicht nach Systemwechsel. Knallhart auf Wechsel ist aber die Agenda. So täuscht die Verpackung manchmal über den Inhalt hinweg.

Die Arbeitsgruppe arbeitet aber fleißig. Wie beim arbeitsrechtlichen Phänomen des Low Performers (hier sehr schön Im Blog von Jens Ferner) ist aber das Arbeitsergebnis dürftig. Gemeint ist der hier (über die Seite der Arbeitsgruppe) verlinkte

Offene Brief

Er hat in den vergangenen Tagen Hohn und Spott (Zusammenfassung bei SPON), ernstliche Ablehnung (FAZ) und allenfalls laue Unterstützung (Scharf Links, meine Freunde…) erfahren. offene Briefe sind übrigens meist solche, die keiner haben will und deren Inhalt so schlapp ist, dass das Postgeheimnis eine reine Verschwendung wäre.

Nur: Was soll das?

„Wir müssen das Wirtschaftsgut Arbeit verknappen“.

Es ist zum Heulen. Meine Generation sollte schon in den 80ern durch die – damals – 35-Stunden-Woche vor Massenarbeitslosigkeit bewahrt werden. Ja, das ist gar nicht so dumm, wenn man planerisch denkt. Da gibt es aber noch einen zweiten Teil. Der ist Element der 30-Stunden-Proklamation, wie er es auch in den 80erm bei der 35-Stunden-Woche war. Er heißt:

„Bei vollem Lohnausgleich“.

Weniger arbeiten, gleiches Geld.

Nein, ich will jetzt nicht wohlfeil fragen, wer das eigentlich bezahlen soll ...

Zum vollständigen Artikel

  • Offener Brief: Forscher und Politiker fordern 30-Stunden-Woche

    spiegel.de - 9 Leser - Es klingt ein wenig wie ein Aufruf aus den siebziger Jahren. Hundert Wissenschaftler, Gewerkschafter und Politiker fordern eine 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich. Die Begründung: Ein "Überangebot an den Arbeitsmärkten" führe zu schrumpfenden Gehältern.

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK