BGH: Sing Akademie wieder Eigentümer des Gebäudes des Berliner Maxim-Gorki-Theaters

Die DDR-Zeit beziehungsweise die Zeit der sowjetischen Besatzungsmacht wirkt noch bis heute nach – auch was rechtliche Belange bezüglich des Eigentums betrifft. Damals wurden Enteignungen vorgenommen, wodurch Gebäude – eigentlich betrieben und teilweise sogar erbaut – von Eigentümern dann nicht mehr in deren Besitz waren. Verglichen mit heutigen Verhältnissen wirkt das befremdlich und gar unlogisch. In diesem Fall kam die komplizierte Komponente hinzu, dass bezüglich eines Gebäudes rechtlich zunächst von Enteignung durch die DDR ausgegangen wurde, diese aber – wie sich schließlich herausstellte – doch nicht vorliegt. Konkret ging es um ein Berliner Gebäude, das dafür bekannt ist, dass es vom Maxim-Gorki-Theater genutzt wird. Die im Jahre 1791 gegründete Chorvereinigung Sing Akademie hatte es erbaut und betrieb es damals. Die Sing Akademie klagte dagegen, dass das Land Berlin als Eigentümer im Grundbuch steht ...

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