Aus den Urteilsgründen muss sich die Vollendung der Tat ergeben

Ergibt sich die Vollendung einer Nötigungshandlung nicht aus dem Urteil, so hat die Verurteilung keinen Bestand

Die Angeklagte soll ihren früheren Partner mit einem Messer bedroht haben, um ihn daran zu hindern, die gemeinsame Tochter mitzunehmen. Das Landgericht Dresden verurteilte die Frau, unter Einbeziehungen weiterer Strafen, zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten und ordnete die Unterbringung in einer Erziehungsanstalt an. Die Strafverteidigung wehrt sich gegen das Urteil mit Erfolg.

Der Bundesgerichtshof (BGH) stellt sodann fest, dass sich aus dem Urteil nicht ergibt, ob die Nötigungshandlung vollendet wurde ...

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