Wegen 3 EUR? Ja, auch für 3 EUR!

Ein Steuerpflichtiger bekommt Post vom Finanzamt. Er hätte seine Steuervorauszahlung nicht pünktlich bezahlt. Die Lastschrift konnte nicht eingezogen werden. 3 EUR Säumnis wurden festgesetzt.

Die Prüfung des Sachverhaltes ergab, der Steuerpflichtige hatte ein neues Konto. Hat auch ordnungsgemäß eine neue Einzugsermächtigung erteilt. Das Finanzamt hat auch schon einmal davon gezogen.

In der Zwischenzeit wurde eine eingegangene Steuererklärung bearbeitet. Darin war noch die alte Bankverbindung für Erstattungen angegeben. Dass in dem Steuerformular keine Ermächtigung für Lastschriften enthalten ist, interessierte den Bearbeiter nicht. Er änderte in den Stammdaten des Steuerpflichtigen die Bankverbindung. Mit der Folge, dass die Lastschrift platzte.

Also wurde der Sachverhalt dem Finanzamt mitgeteilt, auch, dass eben Steuerformulare keine Einzugsermächtigung beinhalten. Der Beamte versuchte noch zu streiten. Schließlich schien er es einzusehen.

Er hob die Säumniszuschläge von 3 EUR auf. Begründung: Es wäre aus Billigkeitsgründen erfolgt. Das ist ja dann die Höhe ...

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