Unfall beim Betriebssport – nicht unbedingt ein Arbeitsunfall

Selbst wenn der Chef zahlt, ist ein Bowlingabend noch nicht unbedingt unfallversicherter Betriebssport. Voraussetzung ist, dass der Arbeitgeber auch die Gestaltung des Abends in die Hand nimmt und die Inhalte vorgibt, wie das Hessische Landessozialgericht (LSG) in Darmstadt mit einem am Montag, 11.02.2013, entschied (AZ: L 3 U 214/11).

Es wies damit eine heute 41-jährige Frau aus Nordhessen ab. Wegen eines Bandscheibenvorfalls hatte sie ihre frühere Tätigkeit als Chemiearbeiterin aufgegeben und nahm beim örtlichen Berufsförderungswerk an einer Umschulung zur Fertigungskontrolleurin teil. Jeweils am letzten Donnerstag eines Monats trafen sich interessierte Mitarbeiter und Umschüler zum Bowlen. Das Berufsförderungswerk zahlte die Bahnen und sorgte auch für den Transport zum Bowlingcenter.

Im Januar 2010 rutschte die Klägerin beim Bowlen aus und brach sich den rechten Außenknöchel. Die Berufsgenossenschaft lehnte es ab, dies als Arbeitsunfall zu entschädigen.

Zu Recht, wie nun das LSG in seinem jetzt schriftlich veröffentlichten Urteil vom 20.11.2012 entschied ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK