Wo isser nur? Wir haben doch einen Betriebsrat, glaube ich!?

Manchmal gehen die auch verloren. Die Betriebsräte. Einsam und zweckentfremdet.

Bei A.T.U. aus Werl (stand, glaube ich, mal für “Auto Teile Unger” oder so) will der Arbeitgeber eine Betriebsratswahl abbrechen lassen, wie man dem “Soester Anzeiger” entnehmen darf. Ist ganz schön anspruchsvoll, so ein Beschlussverfahren. Überhaupt haben die viel Spaß in Werl/Soest mit A.T.U., denn es gibt da noch ein paar Nebenkriegsschauplätze; z.B. will ein anderer Antrag einen bestimmten Wahlvorstand durchsetzen und ein wieder anderer überhaupt erst Betriebsratswahlen haben.

Angeblich hatte sich der Arbeitgeber lange gegen einen Betriebsrat gesperrt.

Einigkeit bestand vor dem Termin beim Arbeitsgericht zwischen allen Seiten über eines: Einen Betriebsrat gibt es nicht; ob es ihn geben soll, darüber gingen die Meinungen auseinander (wobei man sich darüber, streng genommen, nicht streiten kann…).

Vielleicht aber war der Arbeitgeber auch nur vergesslich: Am Freitag traf man sich zur Anhörung beim Arbeitsgericht in Soest. Und siehe da (dramatisiert):

Vorsitzende Richterin (zum Arbeitgebervertreter): „Dauerhaft können Sie einen Betriebsrat ja wohl nicht verhindern ...

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