Lebenslange Haftstrafe wegen Doppelmordes an seinen Nichten rechtmäßig

Der Angeklagte wurde im zugrundeliegenden Fall vom Landgericht München zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt, weil er seine zwei Nichten ermordet hatte und eine besondere Schwere der Schuld vorlag.

Mord aus finanzieller Not

Zum Zeitpunkt der Tat hatte der Angeklagte große finanzielle Schwierigkeiten. Diesen wollte er entkommen, indem er sich aus dem finanziellen Vermögen der Familie seiner Frau einen Zufluss erhoffte. Wenn sowohl seine Schwägerin als auch seine beiden acht und elf Jahre alten Nichten sterben würden, würde seiner Meinung nach, seine eigene Frau gemeinsam mit ihrer Mutter das Erbe ihrer Schwester teilen.

Verbrechen als “erweiterten Suizid” tarnen

Aus diesem Grund beschloss der Angeklagte, seine Schwägerin sowie seine Nichten zu töten. Er plante, seine Nichten an einem Abend, an dem sie alleine zu Hause waren, im Schlaf umzubringen. Danach wollte er seine zu einem späteren Zeitpunkt heimkommende Schwägerin auch töten ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK