Erfahrungsbericht zum Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG)

(LEXEGESE) - Die Bundesregierung hat am 20. Dezember 2012 dem Bundestag ihren Erfahrungsbericht zum Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) vorgelegt (BT-Drs. 17/11957) Das EEWärmeG, welches im Jahr 2009 in Kraft trat, sieht vor, dass Anlagen zur Nutzung erneuerbare Energien und zur Energieeffizienz beim Gebäudeneubau installiert und durch ein Marktanreizprogramm finanziell gefördert werden müssen. Die Bundesregierung kommt zu folgenden wesentlichen Ergebnissen: Wirkungen des EEWärmeG Das EEWärmeG habe bereits in den ersten drei Jahren seines Bestehens den Ausbau erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kältenutzung vorangetrieben. Die Nutzungspflicht des EEWärmeG entfalte ihre Wirkung im Gebäudeneubau. Daneben trage das im EEWärmeG verankerte Marktanreizprogramm wesentlich zur Erhöhung der Anteile der erneuerbaren Energien im übrigen Wärmemarkt, insbesondere im Gebäudebestand, bei. Im Wärmesektor insgesamt sei der Anteil erneuerbarer Energien in den letzten Jahren angestiegen und lag in 2011 am Endenergieverbrauch für Wärme bei etwa 11 Prozent, für Wärme und Kälte zusammen bei 10,2 Prozent. Im Gebäudebereich wirkten verschiedene Instrumente im Ordnungsrecht (EEWärmeG, EnEV) sowie im Bereich der Förderung (MAP, CO2-Gebäudesanierungsprogramm). Das EEWärmeG wirke vornehmlich im Bereich der Anlagentechnik, um insbesondere die Nutzung erneuerbarer Energien voranzutreiben. Die EnEV verfolgt einen anderen Ansatz: Die Mindestanforderungen an die Gesamtenergieeffizienz (Jahres-Primärenergiebedarf) von Gebäuden können technologieoffen erfüllt werden – eine höhere Qualität der Gebäudehülle (Dämmung) bzw. eine primärenergetisch effiziente Anlagentechnik, u. a. durch Nutzung erneuerbarer Energien, ergänzen einander. Mithin sei bei Einsatz von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien eine klare Wirkungszuordnung zu einem bestimmten Instrument nicht möglich ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK