Vorsicht bei Werbung mit gesundheitsbezogenen Aussagen

Das Oberlandesgericht Koblenz hat mit Urteil vom 10.01.2013 – 9 U 922/12 – entschieden, dass bei einer Werbung, in der auf die Gesundheit Bezug genommen wird, besonders strenge Anforderungen an die Richtigkeit, Eindeutigkeit und Klarheit der Aussage zu stellen sind (so bereits auch BGH, Urteil vom 03.05.2001 – I ZR 318/98).

In der Werbung behauptete gesundheitsfördernde Wirkungen eines beworbenen Produkts müssen von dem Werbenden hinreichend wissenschaftlich belegt werden, ansonsten sei die Werbung irreführend, da sie zur Täuschung des Verbrauchers geeignet ist. Schon wenn die gesundheitsfördernde Wirkung des Produkts wissenschaftlich umstritten ist, dürfe mit der entsprechenden Aussage nicht geworben werden.

Im konkreten Fall wurden Fitness-Sandalen beworben mit der Aussage, dass diese helfen könnten, Cellulite vorzubeugen ...

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