Schule und Elternhaus gefordert: Finanzkompetenz bei jungen Menschen mangelhaft

{lang: 'de'}

Im Zuge unzähliger Schulreformen und der Bildungsdebatte bleibt das Thema der finanziellen Kompetenz und ihrer Folgen auf der Strecke. Falsche Entscheidungen in jungen Jahren ziehen häufig schwerwiegende Probleme nach sich, auch, weil das Thema Geld im Elternhaus noch immer zu oft ein Tabuthema ist.

Geld macht oberhalb einer bestimmten Grenze nicht glücklicher. Man könnte also meinen, das Thema sei überbewertet. Es ist allerdings so, dass unterhalb eines Nettoeinkommens von etwa 1.000 Euro im Monat das Thema Finanzen unglücklich macht und als mühsam empfunden wird. Während Berufseinsteiger sich finanziell oft noch auf ein geringes Einkommen einstellen können, ist dieses für ältere Menschen meist ein Problem.

Über lange Jahre galt die Rente als sicher, die Versorgung und die Lebenshaltungskosten schienen kalkulierbar, so dass häufig zu wenig für die Vorsorge getan wurde. Die Politik hat dieses Problem erkannt und versucht gegenzusteuern, aber bei den Menschen ist dieses nur bedingt angekommen und sie sind häufig verwirrt. Der Markt für die private Altersvorsorge ist schwierig zu überschauen, unverständlich und häufig sind die Angebote nur schwer vergleichbar.

Zwar hat die Bereitschaft Geld zu sparen in den vergangenen Jahren zugenommen, allerdings wird das Geld meist nicht für eine Notreserve angelegt, sondern es wird auf ein konkretes Ziel hin gespart, etwa ein Auto, eine Fernreise oder ähnliches. Wenn nun nach einer solchen Investition die Arbeitsstelle wegbricht, hilft es durch die insgesamt gestiegenen Lebenshaltungskosten häufig nicht aus, keine Schulden zu haben, sondern es ist ein „Notgroschen“ notwendig ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK