Lebensmittelhygiene : Ein unvollendeter oder ein untauglicher Versuch zum Schutz des Verbrauchers?

Vor rund einem Jahr hat der Lebensmittelskandal mit Schmutz und Ungeziefer in der Großbäckerei von Müller-Brot zu der Forderung geführt, Verbraucher früher und ganzheitlicher über Hygienemängel verpflichtend zu informieren. Der Hygienepranger im Internet entstand. Immer mehr Städte nehmen von diesem Warninstrument inzwischen wieder Abstand und liefern keine Daten mehr zu. Zu ungenau die Kriterien, zu groß die Gefahr, auf Schadensersatz verklagt zu werden. Oft stehen auch “Sünder” im Internet, deren Vergehen eine Bagatelle sind. Auch die Rechtsprechung hat Bedenken in ihren zu entscheidenden Fällen, wie z.B. an dieser aktuellen Rechtsprechung erkennbar.

Scheitert eine gute Idee an der schlechten Ausführung? Ist der Dumme am Ende doch – zumal mit “Nebenopfern” bei unberechtigt oder ungerechtfertigt lange angeprangerten Betrieben - wieder einmal der Verbraucher?

Dieser Frage geht die heutige Sendung “quer”um 20.15 Uhr im Bayerischen Fernsehen nach.

Bei Müller Brot gab es seit der Übernahme durch Evi Müller und Bäckerei Höflinger soweit ersichtlicht keine weiteren Skandale bislang, der Betrieb wird mit neuer Präsenz weitergeführt. Mit neuer Präsenz im Net wie in den Filialen ...

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  • Käfer bei Müller-Brot – Erleichterung nach dem Skandal

    sueddeutsche.de - 17 Leser - Für das Freisinger Landratsamt ist der Fall Müller-Brot abgeschlossen. Künftig gibt es klare Richtlinien, was bei Verstößen gegen das Lebensmittelrecht zu tun ist. Unterdessen bereitet die Staatsanwaltschaft die Anklage gegen die Geschäftsführer vor.

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