„Er war sehr vorlaut und wir haben gedacht, er hat Jura studiert.“

Schlussfolgerungen eines Polizeibeamten.

Denken.

Denkgesetze.

Denken von Gesetzeshütern.

„Er war sehr vorlaut und wir haben gedacht, er hat Jura studiert.“ Dachte er. Als er und sein Kollege es mit einem bissl widerstandswilligen Delinquenten zu tun hatten. Mit der Kommunikation war es offenbar überhaupt bissl schwer: „Die Kommunikation seinerseits mit uns lief auf einer abfälligen Sie-Ebene ab“. (Mancher mag sich einfach nicht Duzen lassen, auch nicht von Polizeibeamten). Was war da los?

Die Presse berichtet das hier so:

“Laut Staatsanwalt Christian Merkel ereignete sich das alles am 7. Juli 2012 gegen 0.35 Uhr ereignet. Die zwei Polizisten wollten nach dem Volksfest einen in der Michaelstraße abgestellten Wagen wegen lauter Radiomusik kontrollieren. Darin saßen ein dreimal vorbestrafter 19-jähriger Murnauer und seine gleichaltrige Begleiterin. Als die Beamten die Personalien wollten und zum Blasen ins Alkotest-Röhrchen baten, sei der junge Mann ausgerastet, habe nur Zentimeter vor dem Gesicht eines der Polizisten mit einer Bierflasche herumgefuchtelt und durchaus bedrohlich gewirkt. Das sei dann derartig ausgeartet, dass ihn die Ordnungshüter zur Polizeistation transportierten ...

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  • Erbitterte Gegenwehr

    merkur-online.de - 12 Leser - Murnau - Eigentlich wollten die zwei Murnauer Polizisten nur vorbeugend eine mögliche Straftat verhindern. Doch den Ordnungshütern wurde ihre Präventiv-Arbeit ziemlich erschwert. Ergebnis: Zwei 19-Jährige wurden jetzt am Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu saftigen Jugendstrafen verurteilt.

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