Schavan: Bildung, Bildungsministerin, Bildungsbürgerin —- und auch Bürgerin

……….auch Bürgerin mit rechtsstaatlichen Rechten.

Die sich wehren kann und darf, rechtlich wehren kann und darf, wie jeder andere Bürger auch. Auch mit einer Klage, die Berichten zufolge nun und nach dem Entzug des Doktortitels angestrebt werde.

Ob in der Sache erfolgreich, wird dann Sache eben jener gerichtlichen Entscheidung sein. Eben jener anderen Instanz, einer des Rechtsstaates und der Verfassung, die jedem Bürger Zugang garantiert zu eben diesen.

Auch gegen Entscheidungen einer Universität. In und nach einem Verfahren, das (das sei nicht vergessen) nicht ohne Fehl und Tadel selbst ablief. Schon das wie die Sache selbst würde jedem anderen Bürger und seinem Gerechtigkeits- und Rechtsempfinden dann widerstrebend oder schwer überhaupt möglich machen, die Entscheidung der Universität ohne gerichtliche und “höherinstanzliche” als nur universitäre Entscheidung hinzunehmen, als letztes Wort.Es geht nicht nur um persönlichen Ruf, nicht nur um politischen. Und auch nicht nur um’s Prinzip. Wäre es dann legitim, einer Ministerin abzusprechen, was Otto Normalverbraucher auch verteidigen würde, ginge es um ihn oder die Entscheidung einer Universität gegen seine z.B. studierende oder promovierende Tochter oder Sohn? Und wer nun schnell mit dem Vorwurf bei der Hand ist, die Ministerin verteidige mit jener Klage und einer damit verzögerten rechtskräftigen Entscheidung nur Folgen für eben den Wahlkampf, für ihr politisches Amt, ihre politische Karriere, übersieht leicht, mit welch zweierlei Maß er da misst: Anette Schavan hat mit der Promotion ihren Abschluss gemacht, richtig ist in erster Linie daher, dass sie ihren Hochschulabschluss damit verteidigt, der vor 30 Jahren also zunächst nichts anderes als eben das war und ist: Berufliche Grundlage, Hochschulabschluss, Berufsgrundlage auch neben und unabhängig von einer politischen Karriere und Amt ...

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