Insolvenzverfahren aus Sicht der Finanzämter

In der aktuellen Ausgabe der sog. “Zeitschrift für das gesamte Insolvenzrecht” – ZInsO abgekürzt – befindet sich neben den üblichen eher trockenen juristischen Artikeln ein Erfahrungsbericht eines Sachbearbeiters aus der Vollstreckungsstelle eines Hamburger Finanzamtes. Auf den Punkt gebracht, beklagt sich der Finanzbeamte darüber, dass in Insolvenzverfahren regelmäßig die bei Vollstreckungsaufschub ratenweise geleisteten Zahlungen in einem späteren Insolvenzverfahren per Anfechtung wegen vorsätzlicher Gläubigerbenachteiligung vom Verwalter zurück gefordert werden.

Er beschreibt diese Anfechtung als ärgerlich und demotivierend, weil ein Vollstreckungsaufschub mit RatenzahlungsVereinbarung

in 90 % der Vollstreckungsaufschubfälle, nämlich in allen denen, die nicht in Insolvenz enden, auch zur erfolgreichen und dauerhaften Steuerbeitreibung führt; was “ihr täglicher Job” ist ...

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