das doppelte Lottchen und die Justizposse

Das doppelte Lottchen und der sichere Freispruch. Das wäre ein Titel. Oder "Wie sehr darf sich die Justiz zu Lasten Unschuldiger irren ?". Auch das würde passen. Jedenfalls wissen wir alle, das es keine Gerechtigkeit gibt. Jedenfalls nicht hier in Deutschland. Ok. Das ist ein alter Hut. Aber einen interessanten Fall habe ich vor einem Amtsgericht letzte Woche. Angeklagter war ein Sven Albers (klar, der Name ist fiktiv). Er soll einen anderen geschlagen und getreten haben. Der gute Sven wird unmittelbar nach der Tat befragt und beruft sich auf Notwehr. Auch in den Vernehmungen der nächsten Tage beruft er sich auf Notwehr. Leugnen an sich wäre zwecklos, da er bei frischer Tat betroffen und von zig Leuten erkannt wurde. Nachdem Sven also zig mal bei der Polizei ausgesagt hatte, ist Schweigen im Walde. Nur der Bruder von Sven, der Jens, bekommt als Student dann eine Anklageschrift mit dem Vorwurf der Körperverletzung so wie es Sven ja schon eingeräumt hatte. Nur Jens hat mit der ganzen Sache nichts zu tun. In der Anklage war kein Sven mehr vorhanden; das Geburtsdatum war dasselbe wie von Sven. Denn sie sind Zwillinge. Also gehen wir mit Jens zu Gericht. Und beichten der Richterin, dass in der Akte wie auch immer auf einmal Sven bei Schreiben der Anklage zu Jens wurde ...Zum vollständigen Artikel

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