Rezension Zivilrecht: Recht als Wissenschaft

Schröder, Recht als Wissenschaft, 2. Auflage, C.H. Beck 2012 Von ref. iur. Christiane Warmbein, München Bei allem Lernen für Scheinklausuren, Zwischenprüfungen, Schwerpunkte und Examina neigen wir in der juristischen Ausbildung manchmal dazu, das große Ganze aus den Augen zu verlieren, oder anders gesagt, uns damit zu beschäftigen, was wir hier eigentlich tun, woher die heutige Rechtswissenschaft stammt und welchen Sinn sie hat. Hin und wieder einen Schritt zurück zu machen und die Rechtswissenschaft mit ihren vielfältigen Verflechtungen mit Gesellschaft, Politik und Philosophie zu verstehen zu versuchen, ist jedoch enorm erkenntnisreich, befriedigend und auch motivierend, an welcher Stelle man auch immer gerade „auf der juristischen Leiter“ steht. Jan Schröders opus „Recht als Wissenschaft“ wurde in erster Auflage als juristisches Buch des Jahres (2002) ausgezeichnet und erscheint nun in zweiter Auflage, ergänzt um ein großes Kapitel zur Methodenlehre von 1850-1933. Der Autor analysiert mit akribischer Genauigkeit die Entwicklung der Rechtswissenschaft seit 1500, indem er bemerkenswert umfangreich eine unglaubliche Fülle von Literatur und Gesetzesmaterialien auswertet und diese in Kontext setzt ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK