Arbeitsrecht und Arbeitsschutz

Arbeitsrecht und Arbeitsschutz

Brauchen wir ein Recht auf Arbeit und müssen gleichzeitig vor ihr geschützt werden?

Vor ein paar Tagen war es den Medien eine Meldung wert, mehr als 40 % aller Arbeitnehmer, hieß es, f ü h l e n sich an ihrem Arbeitsplatz gestresst. Nach einer DGB-Umfrage 2012 sahen sich 50 % von 5.000 Befragten starker bis sehr starker Arbeitshetze ausgesetzt, 80 % der Befragten klagten über seit Jahren steigende Anforderungen. Von je 100 Arbeitnehmern arbeiten 58 gleichzeitig an mehreren Aufgaben, 52 standen unter starkem Termin- und Leistungsdruck, 64 arbeiten sogar samstags und 35 von 100 Befragen arbeiten mehr als 40 Stunden pro Woche. Weil das keinen guten Eindruck macht, fordert die IG Metall eine Anti-Stress Verordnung.

Neuere Statistiken belegen, dass Stress am Arbeitsplatz krank macht, die Weltgesundheitsorganisation hält Stress sogar für eine der größten Gesundheitsgefahren unserer Zeit. Wohlgemerkt, es geht hier um krankheitsauslösenden, sog. Negativen Stress von Arbeitnehmern, von denen viele u.a. auch darüber klagen, dass ihre Leistung nicht entsprechend anerkannt wird. Ganz schlicht, sie werden zu wenig gelobt! Inzwischen ist belegt, dass unter derartigen Arbeitsbedingungen das Risiko der Arbeitnehmer wegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen auszufallen um 50 % steigt, das Risiko, an einer depressiven Störung zu erkranken, welche klinisch behandelt werden muss, erhöht sich sogar um 70 bis 80 %. Das wird vor allem deshalb beachtet, weil es ein ökonomisches Problem werden könnte ...

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