GPS – Überwachung 2.0

In diesem Blog haben wir des Öfteren über GPS-Überwachung von Mitarbeitern berichtet, zuletzt hier.

Die in den jeweiligen Artikeln zugrunde gelegten Techniken der GPS-Überwachung gehen inzwischen gar nicht mehr weit genug. Durch eine Speicherung von Daten in der Cloud und Miniaturisierung von Funktechnologien sind die Einsatzbereiche inzwischen weitaus größer.

Die alten Möglichkeiten

Der klassische Fall der GPS-Überwachung sah einen eingebauten GPS-Empfänger vor, welcher nach der Fahrt hinsichtlich der gefahrenen Strecke ausgewertet wurde. Hochprofessionelle Systeme zum Flottenmanagement hatten auch schon in der Vergangenheit deutlich mehr Möglichkeiten. Der aktuelle Standort des Fahrzeugs wurde in Echtzeit übermittelt, zudem konnten Bremsverhalten und Spritverbrauch u.ä. ausgewertet werden.

Die neue Regelung

Im neuen Entwurf des geplanten Beschäftigtendatenschutzgesetzes (sofern es denn jemals kommen wird) ist folgende grundsätzliche Regelung geplant:

Die Erhebung von Arbeitnehmerdaten durch Ortungssysteme (z.B. GPS) soll nach dem Gesetzesentwurf nur während der Arbeits- und Bereitschaftszeiten zur Sicherheit des Arbeitnehmers oder zur Koordinierung des Einsatzes des Arbeitnehmers zulässig sein. Ferner dürfen keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass schutzwürdige Interessen des Beschäftigten am Ausschluss der konkreten Datennutzung überwiegen. Im Rahmen der Diebstahlsicherung von Sachen (z.B. Kfz) ist die personenbezogene Ortung während der erlaubten Nutzung ausgeschlossen ...

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