Förderung von Ökostrom nutzt allen

Das per 1. Juli 2012 neu in Kraft getretene Ökostromgesetz ebnet nun wieder den Weg für aktivere Investitionen in den Ökostromausbau und ermöglicht auch die Unterstützung bestehender Anlagen.

Die Herstellung von Strom aus erneuerbaren Quellen, wie Wind, Wasserkraft, Photovoltaik und Biomasse ist derzeit in aller Munde. Längst hat sich die Einsicht durchgesetzt, dass die ungehemmte Nutzung fossiler Rohstoffe der Umwelt erhebliche Schäden zufügt und überdies schon deshalb nicht alternativlos erfolgen kann, weil Energieträger wie Erdöl, Kohle und Erdgas nicht unbegrenzt vorhanden sind. Der Europäische Gesetzgeber hat bereits im Jahr 2009 eine Richtlinie zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen erlassen, mit der verbindliche nationale Ziele für den Gesamtanteil von Energie aus erneuerbaren Quellen am Bruttoendenergieverbrauch sowie ein Mindestanteil an Energie aus erneuerbaren Quellen im Verkehrssektor festgelegt wurde. Bis 2020 soll dadurch der Anteil erneuerbarer Energien an der europäischen Stromproduktion auf 20% steigen, Treibhausgasemissionen gegenüber 2005 um 20% sinken und eine um 20 % höhere Energieeffizienz erreicht werden.

Der Schlüssel zur Erreichung dieser ambitionierten Ziele ist die gezielte und treffsichere Förderung erneuerbarer Energieträger, die in Österreich durch das Ökostromgesetz (ÖSG) erreicht werden soll. Das ÖSG 2012 bietet Anlagebetreibern neben einer Abnahmeverpflichtung des Netzbetreibers auch fixe Einspeisetarife für jede alternativ produzierte kwh Strom, die für einen Zeitraum von bis zu 15 Jahren garantiert werden. Damit erweist sich ein Investment in erneuerbare Energien nicht nur als ökologisch sinnvoll sondern auch als weitgehend sichere Veranlagung mit geringem Risiko und genau kalkulierbarem Ertrag. Folgende mengenmäßige Ausbauziele wurden im Gesetz für den Zeitraum 2010 bis 2020 definiert: Windkraft plus 2.000 MW, Photovoltaik plus 1.200 MW, Wasserkraft plus 1 ...

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