Arbeitszeitregelung: Die Arbeitszeit richtet sich nach dem Arbeitsbedarf – Flexibibilität oder starre Arbeitszeit

Was viele Mittelständlicher nicht wissen. Der Arbeitgeber legt fest, an welchem Tag, die Arbeit beginnt und wann sie endet. Viele mittelständische Unternehmen (<100 Mitarbeiter) folgen häufig auch weiter den klassischen Regelungen zu starren Arbeitszeiten, ggfs. in wechselnden Tagesschichten. Betriebswirtschaftliche Auswirkungen, Vor- und Nachteile werden kaum berücksichtigt. Flexibiliesierung ist aber dort möglich, wo Mitarbeiter eigenverantwortlich tätig werden und nicht zwingend auf die Öffnungszeiten des Arbeitgebers und / oder dessen Kunden angewiesen sind.

Mit der herkömmlichen Zeiterfassung dokumentieren die Mitarbeiter nur ihre Anwesenheit, ihre Leistung und ihren Einsatz jedoch nicht. Nicht selten birgt diese Art der Zeiterfassung die Gefahr, dass massenhaft Überstunden aufgebaut werden. Der Unternehmer sieht erst dann Handlungsbedarf, wenn zu viele Überstunden in Freizeit oder Geld auszugleichen sind. Dem lässt sich auch durch entsprechende Abgeltungsklauseln in den Arbeitsverträgen nur in begrenztem Umfang gegensteuern.

Erfolgversprechend ist die Einführung intelligenter Arbeitszeitregelunge dort wo das Unternehmen einerseits und die Arbeit des Mitarbeiters das ermöglichen. Denn dem Unternehmer steht es frei, einseitig die tägliche Lage der Arbeitszeit zu bestimmen. Die Einführung neuer Arbeitszeitenregelungen bedarf nicht der Zustimmung der Arbeitnehmer, wenn der Arbeitsvertrag keine andere Regelung vorsieht ...

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