SEPA: Anstehende Änderungen und Probleme für e-Trader

Der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum (SEPA) hat bisher dafür gesorgt, dass grenzüberschreitende Zahlungen in Europa billig, schnell und fehlerfrei zu bewerkstelligen sind. Künftig soll SEPA noch deutlich ausgeweitet werden und sukzessive die bisherigen Zahlungsmöglichkeiten auch im Inland ablösen. Gleichzeitig sollen die Verbraucherrechte gestärkt werden – wohl zulasten der Händler.

Das System SEPA (Single Euro Payments Area, einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum) regelt im Wesentlichen den (unbaren) europäischen Zahlungsverkehr durch standardisierte Verarbeitungsvorgänge. Hierdurch werden grenzüberschreitende Zahlungen einfacher, und die Fehlerquote aufgrund inkompatibler nationaler Zahlungssysteme entfällt.

Dieses System soll durch die Umsetzung der Verordnung (EU) Nr. 260/2012 bis 2016 deutlich ausgebaut werden und so den europäischen Zahlungsverkehr komplett standardisieren; hierzu werden nach und nach alle Vorgänge vereinheitlicht. So soll bspw. die IBAN (international bank account number) ab Februar 2016 auch im Inland die Kontonummer und die BLZ ersetzen – dafür genügt die Angabe der IBAN dann künftig auch bei allen Überweisungen innerhalb des SEPA-Systems, d.h. bei grenzüberschreitenden Zahlungen wird der BIC (bank identifier code) entfallen. Insofern wird die Zahlungsabwicklung tatsächlich etwas unkomplizierter ...

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