Rezension Zivilrecht: Private Equity

Eilers / Koffka / Mackensen, Private Equity, 2. Auflage, C.H. Beck 2012 Von ref. iur. David Eckner, Düsseldorf/Vaduz In der bewährten Beck’schen Fachbuch-Reihe gesellt sich neben Weitnauers Standardwerk Handbuch Venture Capital (derzeit 4. Auflage 2011) nunmehr die zweite Auflage des Handbuchs aus der Schwesterdisziplin Private Equity. Die Herausgeber, Prof. Stephan Eilers, LL.M., Dr. Nils Matthias Koffka und Dr. Marcus Mackensen, LL.M., haben ein dreiundzwanzigköpfiges Autorenteam – allesamt Partner und Rechtsanwälte der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer LLP – mobilisiert und die Thematik Private Equity von einigen signifikanten Seiten beleuchtet. Bereits der schlagwortartige Untertitel des Buches verrät weitgehend den Gang der Darstellung: Unternehmenskauf, Finanzierung, Restrukturierung, Exitstrategien. Entlang dieser vier Begriffe wird sowohl das Beteiligungsgeschäft von Anbieter- und Bieterseite aus analysiert als auch mit Blick auf die Strukturierung von Private Equity Beteiligungen selbst Rede und Antwort gestanden. Auffällig ist dabei durchaus, dass das Handbuch ganz klar transaktionsbezogen ist und sich weniger auf den aufsichtsrechtlichen Konnex bezieht (dazu sogleich). Zu begrüßen ist in jedem Falle, dass ein Glossar (vgl. S. 655 ff.) die unweigerlich mit der Private Equity-Branche verbundene Wortklingelei entmystifiziert. Diesem Ansatz folgen auch die Autoren, die die in der Praxis komplexen Gestaltungen entwirren und – vor allem auf Basis ihrer Erfahrungen – in klare und nachvollziehbare, juristische Formen gießen. Das nahezu siebenhundert Seiten starke Handbuch wird in acht umfangreiche Kapitel zergliedert. Am Anfang steht das Grundmodell einer Transaktion, d.h. der Unternehmenskauf durch einen Private Equity-Investor (vgl. S. 14–134) ...Zum vollständigen Artikel

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