Muss das wirklich sein?

Natürlich muss es sein, dass jungen staatsbediensteten Juristen die Möglichkeit eingeräumt wird, Erfahrungen auf verschiedenen Stellen zu sammeln, mal als Staatsanwalt, als Einzelrichter oder in Kollegialgerichten.

Natürlich muss es sein, dass genau deshalb bestimmte Stellen neu besetzt werden.

Aber muss es wirklich sein, dass dadurch manche Stellen, zum Beispiel eine bestimmte Strafrichterstelle an einem beliebigen Amtsgericht, so oft hintereinander neu besetzt werden, dass den letzten Übernehmer so sehr die Hunde beißen, dass letztendlich das wegen vieler schneller Wechsel entstandene Aktenchaos auf dem Rücken der Prozessbeteiligten ausgetragen wird?

Heute ein typischer Fall: Ein tragischer Verkehrsunfall mit einem Toten und mehreren Verletzten, der Täter steht nicht endgültig fest, der Angeklagte hat sein Schweigen angekündig ...

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