USA: Truppen gegen “Blaue Armee” werden verfünffacht

Während in den klassischen militärischen Bereichen der Ruf nach Abrüstung laut ist, wird im Bereich der digitalen Kriegsführung mittlerweile massiv aufgerüstet.

Längst ist klar, dass beispielsweise Staaten wie China Elite-Einheiten von IT-Spezialisten (sog. Blaue Armee) zwecks digitaler Kriegsführung beschäftigten. Ob daneben weitere Spezialisten beschäftigt werden, kann nur gemutmaßt werden, ist aber angesichts der Bevölkerungsgröße zumindest nicht unwahrscheinlich.

Da verwundert die SPIEGEL-Meldung nicht, wonach auch die USA an der digitalen Front mobil machen und die Zahl ihrer Spezialisten von derzeit 900 auf 4900 aufstockt und somit mehr als verfünffacht.

Bundeswehr nicht untätig

Wie wir bereits berichtet hatten, entwickelt auch die Bundeswehr entsprechende Ambitionen, welche schon aus defensiven Gesichtspunkten nicht ganz verkehrt sein dürften. Die Bundeswehr soll angeblich allerdings erst eine “Anfangsbefähigung” für Attacken in “gegnerischen Netzen” erreicht haben, was auch immer das bedeuten soll, aber solides Grundvertrauen in die eigenen Fähigkeiten hört sich irgendwie anders an.

Internetkriminalität rückläufig?

Aber auch im Bereich Cyberkriminalität existieren nach wie vor reale Bedrohungen.

Laut BKA-Statistik zum Cybercrime für 2011 sank die Zahl der erfassten Fälle von Cyberkriminalität zwar leicht um 0,6 %, was vornehmlich auf einen Rückgang von Delikten aus dem, Bereich Betrug mit Zugangsberechtigungen zu Kommunikationsdiensten zurückzuführen ist, während die meisten anderen in diesem Zusammenhang erfassten Delikte mit Ausnahme des Computerbetruges weiter anstiegen.

Trotz eines Rückgangs von Delikten im Allgemeinen hat sich jedoch der angerichtete Schaden extrem erhöht. So war im Jahr 2011 ein Anstieg um rund 16 % auf rund 71,2 Mio. Euro (61,5 Mio. Euro im Vorjahr 2010) zu verzeichnen. Die Kriminalität hat sich anscheinend also lediglich auf wirtschaftlich lohnenswertere Ziele verlagert ...

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