Abmahnung wegen Berichts über Fankäufe und Haftung für Kommentare

Als Quelle für Fragen rund um den Fankauf selbst, empfehle ich die Website von den “Like Detectives“, die Informationen zum Thema sowie sehr aufschlussreiche Info-Grafiken bieten.

Im t3n-Magazin habe ich einen Artikel geschrieben, der vor übereilten Berichten über Fankäufe warnt:

“Fankauf-Diffamierungen: So vermeidest Du Abmahnungen“

Der Grund ist eine Abmahnung, die einer unserer Mandanten aufgrund eines solchen Bereichtes erhalten hat. Der Artikel gibt Praxistipps zu Formulierungen solcher Behauptungen, zeigt aber auch Fankäufern worauf sie achten sollten.

Hier im Blog möchte ich noch auf eine zusätzliche Problematik in dem Fall hinweisen. Denn eigentlich hat unser Mandant selbst gar keinen Fankauf behauptet.

Abmahnung wegen Fankauf-Kommentars

Das besondere an dieser Abmahnung war, dass der Mandant weder die Behauptung selbst aufgestellt, noch sie direkt in seinem Blog übernommen hat. Vielmehr handelte es sich um einen Blogbeitrag des Mandanten, in dessen Kommentaren ein Leser vom angeblichen Fankauf eines Unternehmens berichtete und auf ein anderes Blog aus den USA verwies.

Daraufhin wurde der Mandant von dem Unternehmen, das angeblich die Fans kaufte, per E-Mail zur Löschung des Kommentars aufgefordert. Als er sich auf die Meinungsfreiheit berief, erhielt er sofort eine Abmahnung und wandte sich an uns. Wir haben dann vorsorglich eine Unterlassungserklärung abgegeben. Die Zahlung der Abmahnungskosten haben wir jedoch verweigert, da die Abmahnung formelle Unstimmigkeiten bei der Bezeichnung der Parteien erhielt.

Um solche Unannehmlichkeiten zu vermeiden, sollten Sie daher die folgenden Tipps beherzigen ...

Zum vollständigen Artikel


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